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FlyLady Reihe: Teil 2 – Wie eine glänzende Küchenspüle dir jeden Morgen ein Lächeln ins Gesicht zaubert

Sicherlich hast du dich auch gefragt, warum die deutsche Fassung „Die magische Küchenspüle“ heißt. Ich habe mich nämlich exakt das Gleiche gefragt und kann mittlerweile absolut nachvollziehen, was es damit auf sich hat.

Die Magie der Küchenspüle

“Bring deine Küchenspüle zum Glänzen“, lautet der erste kleine MINI-Schritt, mit dem man beginnen soll. Das wirkt am Anfang etwas skurril. Schließlich gibt es so viele Stellen in der Wohnung, an denen man Ordnung schaffen könnte. Warum also gerade mit der Küchenspüle anfangen?

Vor gut vier Wochen habe ich das erste Mal meine Küchenspüle tiefenrein gesäubert. Ich muss dazu sagen, wir haben keine Edelstahl-Spüle – sprich der versprochene Glanz blieb etwas aus, aber nichtsdestotrotz wirkte die Küche sogleich ordentlicher und aufgeräumter.

Mein persönliches Highlight war allerdings der Anblick am nächsten Morgen. Als ich am darauffolgenden Tag in die Küche kam, musste ich unweigerlich lächeln beim Anblick der Spüle. Es sah einfach so schön aus! Ich hätte vorher nie gedacht, dass eine saubere Spüle so einen Unterschied in der Küche machen kann. Ich hatte direkt ein Gefühl der Errungenschaft und fühlte mich ziemlich stolz – auch wenn es nur ein kleiner Schritt war. MINI-Schritte lautet ja das Motto!

Seitdem gehört das Wischen und Trocknen der Küchenspüle zu meinen alltäglichen Aufgaben am Ende des Tages. Dadurch, dass ich das nun jeden Tag mache, dauert die Tätigkeit natürlich auch nicht so lange. Hartnäckiger Schmutz kann sich nämlich gar nicht erst ansetzen!

Die Einsteiger-Basics

Mittlerweile habe ich drei Basics, die ich nun schon seit ein paar Wochen mache und ziemlich gut verinnerlicht habe:

1. Küchenspüle auf Hochglanz bringen

2. Am Abend Kleidung für den nächsten Tag rauslegen

3. Sich morgens direkt vollständig anziehen

Schritt 1 habe ich ja bereits erklärt – kleiner Aufwand, große Wirkung!

Schritt 2 spart wirklich viel Zeit. Das habe ich sehr schnell gemerkt. Morgens ist man einfach noch müde und etwas träge, da dauert die Auswahl der Kleidung mindestens doppelt so lange. Seitdem ich das vor dem Schlafen gehen erledige, brauche ich morgens keinen Gedanken mehr daran verschwenden.

Schritt 2 und 3 gehen in gewisser Weise ineinander über. Du kennst das vermutlich am Wochenende. Man hat nichts groß vor; kann also in Ruhe ausschlafen und ganz gemütlich in den Tag starten. Ich kenne das von mir selber. Solang man noch den Schlafanzug an hat, kommt man einfach nicht richtig in den Tag rein. Kommt dir auch bekannt vor, oder?

Glücklicherweise liegen die Anziehsachen für den heutigen Tag ja schon parat. Somit fällt es mir mittlerweile auch viel leichter nach dem Aufstehen direkt in meine Klamotten zu schlüpfen. Nachdenken, was ich anziehe, muss ich ja nun nicht mehr.

Resümee

Die Basics, die ich dir nun vorgestellt habe, sind ein guter Anhaltspunkt, um mit dem ganzen Konzept erstmal anzufangen. Wichtig ist, nicht gleich zu viel zu wollen. Fang erstmal mit den Sachen an und halte einige Wochen durch bis du das Gefühl hast, dass du diese Tätigkeiten routiniert erledigst. Bei mir hat es auch gut 4 Wochen gedauert. Experten sagen aber auch, dass es zwischen 3 und 4 Wochen dauert bis wir eine Gewohnheit durchbrochen bzw. eine neue Routine aufgebaut haben. Soll heißen „Bleib am Ball!“ und wirst den Erfolg selbst erleben.

Hast du meine MINI-Schritte ausprobiert? Erkennst du auch schon eine Veränderung? Erzähle mir gerne davon in den Kommentaren.

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