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Tagebuch: Wie 6 Minuten täglich dein Leben wertvoller machen

Das 6-Minuten Tagebuch

Mehr als nur ein Tagebuch: Wie ein Buch dein ganzes Leben verändern kann!

Du kennst das sicherlich auch …

… man soll sein Leben schätzen
… man soll dankbar sein
… mein soll den kleinen und schönen Dinge im Leben Beachtung schenken
… man soll Gutes tun und Sinn stiften

Solche und ähnliche Erwartungen an einen selbst sind allgemein bekannt und doch ist es im Alltag schwierig diese immer zu erfüllen.

Der wichtigste Trick, um glücklich zu werden, ist zu realisieren, dass dein persönliches Glück eine Wahl ist, die du triffst und eine Fähigkeit, die du entwickelst. Du triffst die Entscheidung, glücklich zu sein und dann arbeitest du daran.“ – Naval Ravikant –

Dann stellte sich mir natürlich die Frage: „Wie werde ich nun dankbarer und glücklicher?“

Gestoßen bin ich bei meiner Recherche auf das 6-Minuten Tagebuch. Dabei ist das 6-Minuten Tagebuch kein klassisches Tagebuch wie jedes andere. Vielmehr hat es sich zur Aufgabe gemacht dich mit einfachsten Methoden längerfristig glücklicher und zufriedener zu machen.

Das Buch beinhaltet auch einen Teil „Sachbuch“. Dort sind Theorien und Grundlagen der positiven Psychologie, Gewohnheiten und Selbstreflexion erläutert. Dieser Teil des Buches bildet quasi das theoretische Fundament. Gerne möchte ich dir einige Kernaussagen daraus zusammenfassen, die mich überzeugt haben, dass dieses Buch die Chance hat mein Leben zu verändern.

  • Materielle Faktoren sind langfristig nicht entscheidend für das persönliche Glück
  • Glück ist erlernbar. Es ist keine Frage des Schicksals
  • Um ein glückliches Lebensgefühl zu erreichen, sind negative Emotionen in bestimmtem Maße notwendig und gesund (ohne Yin kein Yang, ohne Angst kein Mut)
  • Es braucht etwa 66 Tage um eine neue Gewohnheit aufzubauen

Wöchentliche Herausforderung – Raus aus deiner Komfortzone

Der Mensch ist von Natur aus darauf bedacht, Energie und Aufwand zu minimieren. Neuem gegenüber steht er stets skeptisch gegenüber, da er damit automatisch Risiken verbindet. Der Mensch bleibt lieber in seiner Komfortzone, wo alles vertraut und bequem ist. Allerdings hemmt die Komfortzone dein persönliches Wachstum. Dieses findet nämlich, genau wie jeder wirkliche Fortschritt im Leben, außerhalb deiner Komfortzone statt. Nur wenn du über deinen Schatten springt und dich selber herausforderst, wirst du Erfolge erkennen. Das Tagebuch stellt dir aus diesem Grund jede Woche aufs Neue eine Herausforderung, mit der du entweder dir selbst oder jemand anderem etwas Gutes tun wirst.

Wöchentliche fünf Fragen – Die Wahrheit über dich

Darüber hinaus werden dir jede Woche fünf Fragen gestellt. Viele dieser Fragen hast du dir vermutlich noch nie in deinem Leben gestellt. Solche Frage können interessant, überraschend, tiefgründig, inspirierend oder schlicht unterhaltsam sein. In jedem Fall geben sie dir neue Denkanstöße, lassen dich bereits Vergessenes hervorkramen und geben dir so einen guten Einblick in deine Persönlichkeit.

Monats-Check – Deine Momentaufnahme

Der Monats-Check dient dazu, dein Leben als großes Ganzes zu sehen. Es bildet die verschiedensten Lebensbereiche ab. Bevor du mit dem Buch beginnst, machst du eine Bestandsaufnahme der Bereiche. Über die nächsten Monate verfolgst du dann, wie sich deine Lebensbereiche entwickeln.

Deine Morgenroutine

Eine Morgenroutine ist wichtig, um positiv in den Tag zu starten. Selbst viele Prominente nehmen sich morgens Zeit für ihre persönliche Morgenroutine. Sobald du das Haus morgens verlässt, wird deine Energie fast ausschließlich für andere benötigt. Umso wichtiger ist es, sich morgens etwas Zeit freizuschaufeln für sich selbst. Das Ausfüllen des 6-Minuten Tagebuchs sollte dann Teil deiner Morgenroutine werden.

Deine Morgenroutine ist nochmal in drei Teilbereiche unterteilt.

Dankbarkeit

Dankbarkeit ist eines der wenigen Themen bei denen sich fast alle Menschen auf der Welt einig sind. Wer dankbar ist, hat ein höheres Selbstwertgefühl, kann schöne Momente besser genießen, erfährt seltener negative Emotionen und schläft sogar besser. Es wird dir einfach fallen, Beziehungen aufzubauen und aufrechterhalten und deine positive Ausstrahlung übertragt sich automatisch auf andere. Aus diesem Grund ist der erste Schritt der Morgenroutine, dass du drei Dinge aufschreibst für die du dankbar bist im Leben.

Wie du deinen Tag wunderbar machst

Hier geht es darum, dir kleine Handlungen zu setzen, die du am Tag auch wirklich umsetzt. Als Hilfestellung gibt das Buch folgenden Satz vor: Ich möchte mich … fühlen, also werde ich … .

Positive Selbstbekräftigung

An dieser Stelle kannst du Glaubenssätze formulieren, die du in dein Leben integrieren möchtest, z.B. „Ich vertraue auf meine Fähigkeiten und entwickle mich jeden Tag ein Stück weiter“. Du kannst dir eine bestimmte Selbstbekräftigung wählen, sie jeden Tag niederschreiben und durch Wiederholung zum Glauben werden lassen. Du kannst aber auch für jeden Tag individuelle Glaubenssätze formulieren, die dich positiv durch den Tag bringen.

Deine Abendroutine

Am Abend ist es wichtig, den Tag zu reflektieren und sich auf einen gesunden Schlaf vorzubereiten. Ähnlich wie die Morgenroutine gibt es auch hier drei Unterteilungen.

Was habe ich heute Gutes für jemanden getan

Anderen etwas Gutes zu tun, macht langhaltig glücklich. Das kennst du möglicherweise durch Ehrenamtstätigkeiten. Allerdings geht es hier nicht nur um große Dinge, beispielsweise Geld spenden. Es sind oft die kleinen Dinge, die anderen Leuten helfen und ihnen einen Moment Glück schenken. Sei es jemandem die Tür aufhalten, einen Fremden anlächeln, für deinen Partner kochen und die Eltern anrufen und fragen wie es geht.

Was hätte ich besser machen können

Um dich stetig weiterentwickeln zu können, solltest du abends auch überlegen, was entweder nicht so gut lief oder du eigentlich machen wolltest und nicht dazu kamst. Auch hier gilt, formuliere die Dinge immer positiv und als Motivation für den nächsten Tag. Wichtig ist, dich niemals mit anderen zu vergleichen, sondern immer nur mit der Person, die du gestern warst.

Tolle Dinge, die ich heute erlebt habe

Dieser Aspekt ist aus meiner Sicht der wichtigste von allen. In dem Buch wird die sogenannte Nonnen-Studie angebracht, um den Zusammenhang zwischen einer positiven Grundeinstellung und der Lebensdauer zu erklären.

Bei der über 70 Jahre geführten Langzeitstudie nahmen 180 Nonnen teil. Zu Beginn der Studie im Alter von durchschnittlich 22 Jahren wurden sie gebeten eine kurze Autobiografie zu schreiben. Diese wurden dann auf die Anteile negativer, neutraler und positiver Wörter untersucht und Gruppen gebildet. Die Bedingungen für diese Studie sind deshalb so gut, da die Nonnen unter nahezu gleichen Umständen lebten und noch leben (kein Alkohol, nicht verheiratet, keine Kinder, leben in der gleichen Umgebung, verrichten ähnliche Arbeit etc).

Die Resultate waren beeindruckend: Die 45 glücklichsten Nonnen lebten im Durchschnitt 10 Jahre länger als die 45 unglücklichsten Nonnen. 54% der glücklichsten Nonnen wurden mindestens 94 Jahre alt.

Ich muss für mich sagen, das war der Punkt, wo ich wirklich überzeugt von dem Konzept war und endlich mit dem Buch loslegen wollte.

3 Monate später – Mein Fazit

Mittlerweile bin ich schon viele Wochen dabei und nutze das 6-Minuten Tagebuch täglich. Am Anfang hatte ich etwas Sorge, dass man nach der anfänglichen Euphorie doch nicht durchhält, aber das ist glücklicherweise nicht passiert. Ich hatte das Buch sogar im Urlaub mit, um diese Routine ja nicht zu durchbrechen.

Ich habe in der Zwischenzeit viel über mich gelernt. Besonders die wöchentlichen Fragen finde ich spannend und inspirierend. Über solche Fragen hätte ich sonst vermutlich nie nachgedacht. Auch merke ich, dass ich dankbarer bin und zu schätzen weiß, wie gut es mir mit meinem Leben geht. Relativ häufig schreibe ich morgens auf, wie glücklich ich über meine schöne Wohnung bin. Ich sehe das nicht mehr als selbstverständlich an, sondern freue mich, so ein schönes Zuhause zu haben, in das ich gerne nach der Arbeit zurückkomme. Ich bin gelassener geworden und versuche meinen Fokus immer auf positive Dinge zu richten, wenn ich merke, dass ich mich in dem Moment eigentlich aufregen möchte.

Das Buch hat mich wirklich verändert bzw. verändert mich immer noch. Ich bin noch nicht am Ende und plane auch das Buch nach Vollendung weiter zu nutzen. Man reflektiert viel mehr, nimmt sich Zeit für dich und denkt über gewisse Dinge ganz anders. Ich kann dieses Buch wirklich nur uneingeschränkt empfehlen und bin überzeugt davon, dass es der erste Schritt in ein glücklicheres Leben ist.

Wie geht es dir in Bezug auf Dankbarkeit und Glücklich sein? Hast du dein Erfolgsrezept schon gefunden oder könnte dir das Buch auch eine erste Hilfe sein? Sicher dir dein persönliches Exemplar des Tagebuchs hier. Ich freu mich auf deinen Kommentar.

(Hinweis: Die Links in diesem Beitrag sind sogenannte Amazon Affiliate Links. Bei einem Kauf über diesen Link wird der Autor in Form einer Provision an den Umsätzen beteiligt.)

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