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Lappland – Auf den Spuren der Rentiere

Bist du eher der Typ Strand und Meer – oder Berge und Seen, Winter und Skifahren?
Ich war immer davon überzeugt, dass ich auf jeden Fall Strand und Meer präferiere. Warum? Weil ich einfach immer friere. Wenn andere Leute im T-shirt raus gehen, brauche ich mindestens eine Strickjacke. So war es schon immer. Die Wendung kam im September letzten Jahres. Ich war im Internet auf der Suche nach einer besonderen Reise über Silvester. Was ich dann fand? Zweimal Silvester in einer Nacht – wie cool ist das bitte? Wo? In Lappland. Aufgrund der unterschiedlichen Zeitzonen von Schweden und Finnland, kann man dort an der Grenze – genauer gesagt – in den Grenzstädten Haparanda (Schweden) und Torino (Finnland) zweimal hintereinander Silvester feiern.

Das einzige Problem? Es ist Lappland, es ist Dezember, es herrschen Temperaturen bis zu -30 Grad. Ich weiß nicht, wie es dir geht, aber ich habe solche Temperaturen noch nie erlebt und wusste auch nicht, ob ich das als Frostbeule gut verkrafte. Ob mich das abgehalten hat? Keineswegs! Die Idee fand ich toll – mein Freund ebenso!

Die Planung

Ich habe damals nach organisierten Touren geschaut und bin dabei auf den Reiseveranstalter Nordic Holidays gestossen – ein absoluter Experte für Reisen nach Skandinavien. Dort gab es folgendes Reisepaket Silvester á la carte mit ICEHOTEL – zweimal in einer Nacht und wir haben sofort die verschiedenen Hotels und Aktivitäten ausgewählt, um die Anfrage zu schicken. Zurück kam eine Rückmeldung, dass es verschiedene Reisekomponenten so nicht mehr gibt. Gut, wir waren auch wirklich etwas spät dran im September.

Zuerst waren wir natürlich etwas niedergeschlagen. Wir hatten uns so in die Idee verliebt. Uns kam die Idee, dass möglicherweise nur der Reiseveranstalter keine Verfügbarkeiten mehr hatte. Also sind wir einfach selber auf die Suche gegangen und was soll ich dir sagen? Es gab noch Flüge und auch unsere gewünschten Unterkünfte waren noch verfügbar.

An einem Nachmittag haben wir dann unseren Reiseverlauf selber geplant und parallel die Unterkünfte und Aktivitäten gebucht. Natürlich war das nicht so entspannt wie das fertige Reisepaket, aber wir haben Verschiedenes noch etwas nach unseren Wünschen geändert und die Reise so noch individualisiert. Am Ende des Tages war alles gebucht und in wenigen Monaten ging es dann schon los!

Unsere Packliste

Nun stellte sich natürlich die Frage, was wir einpacken sollen bei Temperaturen bis -30 Grad. Eine Winterjacke hatten wir – da hörte es aber eigentlich auch schon auf. In Deutschland wird es ja nie so kalt und Wintersportler sind wir auch nicht. Also mussten wir uns einiges an Klamotten zu legen.

Wir haben in verschiedenen Geschäften, u.A. Decathlon nach Klamotten geschaut, aber richtig überzeugt waren wir nicht. Im Endeffekt haben wir uns doch hochwertigere und teurere Klamotten gekauft, um einfach gut auf die Kälte eingestellt zu sein. Weil ganz ehrlich – was gibt es Schlimmeres, als bei -30 Grad zu frieren? Das ist dann nicht mehr lustig.

Nachfolgend mal eine Aufstellung der Kleidung, die wir uns besorgt haben und die wir guten Gewissens weiterempfehlen können.

Anja

Kevin

Im Prinzip waren wir zufrieden. Wie erwähnt, eine Skimaske und Unterziehhandschuhe würden wir das nächste Mal definitiv mitnehmen. Gerade das Gesicht und die Hände frieren am meisten. Besonders für Kevin wäre das sinnvoll gewesen, da er hauptsächlich die Kamera bediente und das mit den dicken Handschuhen schlichtweg nicht möglich war. Fleecejacken sind absolut goldwert – super warm. Hier gilt das Motto: Zwiebel-Look!

Technik

Natürlich hatten wir auch einiges an Technik dabei, um den Trip mit tollen Fotos und Videos festzuhalten. Was genau und wofür wir die einzelnen Sachen nutzten, habe ich einmal detailliert aufgeführt.

Unsere Reiseroute durch Lappland

Los ging es am 26.12.2017 mit dem Flieger nach Lulea. Lulea ist eine der größten Städte in Lappland und hat sogar einen eigenen Flughafen. Allerdings nur eine Halle. Rechts fliegen die Passagiere los, links kommen die Anderen an .. alles sehr klein, aber gemütlich. Geflogen sind wir von Düsseldorf nach Stockholm mit Eurowings und von Stockholm nach Lulea mit SAS Scandinavian. Absolute Empfehlung für SAS Scandinavian, da

  • Self check-in & Baggage Drop – Keine Warteschlange am Schalter!
  • Gratis Tee & Kaffee! Top!

Wir hatten uns im Vorhinein einen Mietwagen gebucht. Wir haben uns für Hertz entschieden, einfach weil es dort das beste Preis-Leistungsverhältnis gab. Die Sixt Station am Lulea Airport hat übrigens am 26.12. geschlossen. Somit fällt der Anbieter zumindest für eine Ankunft am zweiten Weihnachtstag schon mal weg. Durch ein Auto ist man natürlich deutlich flexibler unterwegs und kann auch mal zwischen den Unterkünften Stopps einlegen. Uns hat diese Freiheit sehr gut gefallen und wir würden das auf jeden Fall empfehlen!

Nachfolgend einmal grob unsere Route:

26.12.2017 > Lulea – Treehotel

27.12.2017 > Treehotel – Reindeer Lodge

28.12.2017 > Reindeer Lodge – Icehotel

29.12.2017 > Icehotel – Santa Claus Village / Santa Claus Village – Kemi

30.12.2017 > Kemi – Haparanda

31.12.2017 Haparanda

01.01.2018 Haparanda

02.01.2018 Haparanda – Lulea

03.01.2018 Lulea – Düsseldorf

Treehotel

Einmal in einem richtigen Baumhaus schlafen stand schon lange auf unserer Bucket List. Hier konnten wir uns den Traum dann endlich erfüllen. Das Treehotel liegt nahe dem Dorf Harads, ca. 1h 10m Autofahrt vom Flughafen Lulea.

Die modernen Baumhäuser im Tal des Flusses Lule liegen mitten im Wald. Insgesamt gibt es sieben Baumhäuser, welche Platz für 1 bis 5 Personen bieten. Sie sind in 4 bis 6 Metern Höhe errichtet und verfügen über eine Fußbodenheizung und ein Badezimmer mit Waschbecken und Verbrennungs- oder Gefriertoiletten. Die Duschen und Saunen (Anmeldung erforderlich) befinden sich in einem separaten Gebäude.

Die „Rezeption“ sowie ein Restaurant befinden sich in einem nahe gelegenem Gästehaus. Hier gibt es gratis WLAN und das Frühstücksbuffet wird hier serviert. Auf Wunsch kann man auch ein Abendessen mit buchen, was nicht ganz günstig ist, dafür aber absolut hervorragend! Wir wollten uns diesen Luxus gönnen und haben das Essen vom Küchenchef persönlich serviert bekommen. Einfach lecker!

Wir haben in dem Bird’s Nest übernachtet. Wie der Name schon sagt, sah es aus, wie ein Vogelnest und fiel inmitten des Waldes kaum auf. Über eine ausfahrbare Leiter gelangt man ins Baumhaus. Deswegen dürfen hier auch nur Rucksäcke und keine Koffer mitgenommen werden. Rucksäcke werden von der Unterkunft zur Verfügung gestellt. Insgesamt war der Aufenthalt dort sehr nett und herzlich. Wir würden gerne nochmal wiederkommen und ein anderes Baumhaus ausprobieren.

Reindeer Lodge

Unsere zweite Übernachtung hatten wir in der Reindeer Lodge. Die Reindeer Lodge liegt nur 3 km vom ICEHOTEL entfernt in Jukkasjärvi. Es verfügt über fünf Wildnishütten mit Doppelbett und Holzofen und elektrischer Heizung.
Duschen und WCs befinden sich in der separaten Saunaanlage. In einer Gemeinschaftshütte wird das Frühstück sowie das Abendessen serviert, welches vom Eigentümer selber zubereitet wird.

Mit uns waren nur vier andere Gäste da, daher war es eine sehr ruhige und familiäre Atmosphäre. Das Abendessen war mehr wie ein Abendessen unter Freunden, bei dem viel erzählt wurde. Wir hatten nur etwas Schwierigkeiten die Reindeer Lodge zu finden, da das Schild komplett eingeschneit war. Aber mit Hilfe der Einheimischen kamen wir dann doch noch auf den richtigen Weg.

Am nächsten Morgen durften wir mit einem Mitarbeiter der Lodge die Rentiere füttern gehen. Sie haben dort ein eigenes Gehege, in dem die Rentiere aufgepäppelt werden, um dann wieder in die Wildnis entlassen zu werden. Den Rentieren so nah zu sein war wirklich ein tolles Gefühl und hat einen zumindest ein bisschen die -27 Grad vergessen lassen. Wer auf der Suche nach einer kleinen, authentischen Unterkunft ist, sollte die Reindeer Lodge auf seiner Agenda haben.

Husky Tour

An einem Nachmittag haben wir noch eine Husky Schlittentour mit Kiruna Husky gemacht. Sebastian und sein Team können wir nur wärmstens empfehlen. Dass das Unternehmen auch deutsch ist, haben wir zuvor gar nicht gewusst, war aber ein lustiger Zufall. Die Tour hat insgesamt 4 Stunden gedauert. Wir wurden in der Stadt Kiruna abgeholt und sind von dort gefühlt immer weiter ins nirgendwo gefahren. In Kiruna starteten wir bei -27 Grad. An unserem Ziel hatten wir -36 Grad. Allen Teilnehmern wurden noch extra Klamotten gestellt – warme Stiefel, Socken, Handschuhe und ein Overall. On Top gab es kleine Wärmepads, die Finger und Zehen warm halten sollten. Bevor es los ging, haben wir eine kurze Einweisung in die Handhabung des Schlittens und die Kommandos bekommen. Und dann ging es schon los. Mit insgesamt vier Schlitten waren wir unterwegs, je 2 Personen pro Schlitten. Nach der Hälfte der Strecke wurde getauscht. Fotos konnten wir leider keine machen, da Kamera und Handy bei -36 Grad einfach gestreikt haben. Kann man ihnen aber nicht verübeln. 🙂 Wenn man dort in der Gegend ist, empfehlen wir diese Aktivität definitiv. Eine tolle Erfahrung in einem tollen Team!

Icehotel

Tags darauf ging es nur 5 Minuten mit dem Auto weiter zum Icehotel, wo schon wahnsinnig Betrieb war. Viele Besucher kommen tagsüber dorthin, da das Icehotel dann eine Art Museum ist und man sich alle Zimmer (bis auf die Deluxe Suites) anschauen kann. Wir haben uns für eine Nacht eine Deluxe Suite gegönnt – eigentlich nicht mit dem Hintergrund uns super Luxus zu leisten. Es war schlichtweg so, dass das die einzige Kategorie war, die noch frei war und wir unbedingt eine Nacht im Icehotel verbringen wollten. Der große Vorteil bei den Deluxe Suites ist, dass es ein angrenzendes beheiztes (!!) Bad hat. Im Nachhinein sind wir wirklich froh, uns dieses teure Zimmer gegönnt zu haben. Auch wenn es in dem Hotel nur -5 Grad sind; das warme Bad war super um zwischendurch immer mal aufzutauen und etwas zu essen.

Die Besichtigung des Icehotels war absolut fantastisch! Beim Check-in hat man noch einen extra Overall, Stiefel und Handschuhe bekommen. Die hielten auch super warm. In unseren Klamotten war uns fast etwas kühl. Es gab wahnsinnig viele Zimmer zu besichtigen. Alle werden individuell von internationalen Architekten entworfen und gebaut. Was dort aus Eis gezaubert wird, muss man wirklich selbst erleben. Übrigens gibt es im Icehotel auch ein Hochzeitszimmer – also wer außergewöhnlich heiraten mag, ist hier richtig aufgehoben. Zudem gibt es noch eine Icebar – natürlich komplett aus Eis, wo es verschiedene Getränke gibt. Auch diese werden in Gläsern aus Eis serviert. In unserer Suite war eine Flasche Champagner und zwei Gläser inklusive – von daher haben wir die Bar nicht getestet.

Die Nacht selber war mal etwas anderes. Man hatte die Wahl zwischen einem Einzel- oder Doppelschlafsack. Schlafen sollte man nur in der Thermounterwäsche, dicken Socken und einer Mütze. Ich will ganz ehrlich sein – wir haben gefroren. Irgendwie hat es immer irgendwo gezogen und richtig warm wurde es nicht. Vielleicht hätten wir lieber zwei Einzelschlafsäcke nehmen sollen, aber das konnten wir ja nicht ahnen. Am nächsten Morgen hat uns eine Angestellte mit einem Becher Preiselbeertee geweckt. Das scheint der Klassiker an Tee in Lappland zu sein. Den gab es in fast allen Unterkünften. Das ist auch ein weiterer Vorteil der Deluxe Suiten. Die anderen Zimmer müssen meine ich um 7 Uhr schon geräumt werden, weil dann das Museum öffnet. Die Deluxe Suiten sind nur für „zahlende“ Gäste zugänglich und somit durften wir unsere Weckzeit frei wählen.

Alles in allem war es eine einmalige Erfahrung für die wir sehr dankbar sind. Wie bereits erwähnt, waren wir super glücklich über unser beheiztes Bad. Das war wirklich jeden Cent wert!

Kemi / Santa Claus Village

Der nächste Tag war fast ein reiner Fahr-Tag. Unser Ziel war das Snow Castle / Glass Villas in Kemi, Finnland. Auf dem Weg wollten wir allerdings gerne noch einen Stop im Santa Claus Village machen. Das waren alleine 4h. Leider hatten wir auch schwierige Wetterverhältnisse. Es hat ziemlich geschneit und in Lappland wird es zu dieser Jahreszeit schon sehr früh dunkel. Somit waren das 4 wirklich sehr anstrengende Autostunden. Endlich angekommen sah es wirklich aus wie ein Weihnachtsdorf mit Lichtern und Musik. Es gab viele viele Shops und Restaurants. Alles war sehr kommerziell und touristisch, aber das hatten wir uns in etwa auch so vorgestellt. Wirklich viel haben wir dort auch nicht gemacht. Das Besondere an diesem Dorf ist aber der Poststempel. Das ist nämlich ein extra Poststempel vom Weihnachtsmann, den es nur dort gibt. Also haben wir ein paar Postkarten an unsere Liebsten geschickt und eine an uns – als Erinnerung.

Weitere 1,5h später erreichten wir unsere Unterkunft in Kemi und waren ehrlich gesagt etwas enttäuscht. An einem gefrorenen See standen einfach einzelne Container – sogenannte Glass Villas. Das Tolle daran war, dass die Seiten und das Dach aus Glas waren und man so wirklich einen tollen Ausblick hatte. Das drum herum war einfach etwas lieblos.

Aber das war nicht weiter schlimm, weil wir ja aus einem bestimmten Grund hier waren. Wir hatten eine Eisbrecher Tour gebucht. Dort fährt man mit einem original Eisbrecher Schiff durchs Meer und konnte sogar mit speziellen Anzügen im Eiswasser schwimmen gehen. Auch hier merkte man, dass es eine rein touristische Attraktion ist, dennoch hat es uns gut gefallen. Dieses Gefühl mit dem Schiff das Eis unter einem zu brechen war wirklich einzigartig. Das Schwimmen war mehr ein Treiben im Wasser, hat aber trotzdem Spaß gemacht. Hier waren übrigens erstaunlicherweise fast ausschließlich Asiaten. Hatten wir in den vorherigen Unterkünften nicht. Scheint ein fester Bestandteil eines asiatischen Tour Operators zu sein.

Haparanda

Unser letzter Stop der Reise war in Haparanda – der eigentliche Grund, warum wir diese Reise überhaupt machen wollten, auch wenn die anderen Tage schon so viele Highlights hatten. Wir haben im Haparanda Stadshotell übernachtet. Ein sehr prunkvolles Hotel im Stil der Jahrhundertwende. Das war das klassischste Hotel, in dem wir übernachtet haben. Hier haben wir auch deutlich mehr Deutsche getroffen, als bei den abenteuerlichen Unterkünften 🙂

An Silvester hatten wir das spezielle Neujahrs-Menü gebucht, welches sehr extravagant war und uns sehr gut geschmeckt hat. Dazu gab es ein Weinpaket mit häuslichen Weinen. Den Tag haben wir dazu genutzt einmal zum Grenzübergang Schweden / Finnland zu gehen und uns den Platz anzusehen, an dem die Silvesterfeier steigt. Es war bereits eine große Bühne aufgebaut und etwas Dekoration. Ein besonderes Highlight war ein großes Herz mit 2 Sitzen, welches genau auf der Grenze stand. Auf der einen Seite stand „Happy New Year Sweden“, auf der anderen „Happy New Year Finland“. Das war natürlich das beliebteste Fotomotiv.

Silvester selber verlief für deutsche Verhältnisse recht ruhig. Es gab zwar Feuerwerk, allerdings nur rund 5 Minuten. Zuvor gab es einige Live-Bands, die Musik gespielt haben und eine Tanzgruppe. Das Programm war übrigens zweimal exakt das Gleiche. Als das Feuerwerk zuende war, haben die meisten Menschen auch direkt den Platz verlassen und sind in diverse Bars gezogen. Silvester war also insgesamt sehr friedlich und überraschend kurz, aber trotzdem eine schöne Erfahrung. Auch gab es kaum Leute, die Alkohol getrunken haben. So kam es, dass wir schon gegen 1 Uhr im Bett lagen.

Die nächsten Tage sind wir noch etwas durch die beiden Städte spaziert und haben die Landschaft genossen. Durch die Zeitverschiebung war es uns möglich, wenn die schwedischen Geschäfte geschlossen hatten, noch eine Stunde durch Finnland zu stöbern. Ganz witzig! Direkt an der Grenze gab es einen IKEA. Da konnten wir uns einen Besuch nicht verkneifen. Es war schön in Haparanda auch mal ein paar Tage an einem Ort zu haben. Die ganze Fahrerei zuvor war doch etwas anstrengend.

Lulea und Heimreise

Am 02. Januar ging es dann noch für eine Nacht nach Lulea, um am nächsten Morgen den Flieger nach Hause zu nehmen. Da wir nur eine Nacht dort waren, hatten wir ein günstiges Zimmer ohne Fenster. Das können wir überhaupt nicht empfehlen. Wir waren konstant auf der Suche nach dem nicht vorhandenen Fenster. Nicht raus gucken zu können, war ein ganz komisches Gefühl.

Am Flughafen Lulea haben wir dann wieder unseren Mietwagen abgegeben und uns richtig Self Check-in bei SAS gemacht.

Rückblickend war es wirklich eine tolle, spannende und aufregende Zeit. Vermutlich der ereignisreichste Urlaub, den wir je hatten. Die tolle Landschaft, die besonderen Hotels und die Gastfreundlichkeit der Menschen hat Lappland für uns zu etwas ganz Großen werden lassen. Irgendwann wollen wir definitiv nochmal hin – besonders jetzt wo wir die richtigen warmen Klamotten dazu haben!

Gut zu wissen

In Schweden kann zu schnell fahren wahnsinnig teuer werden. Es gibt dort unfassbar viele Blitzer – auch in den verlassensten Ortschaften, wo man es nicht vermuten würde. Wir hatten glücklicherweise ein Auto mit Tempomat, was die Fahrt sehr entspannt gemacht hat.

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