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Blind Booking – Ein Erfahrungsbericht von Blookery

Blind Booking – aufregend, überraschend, spannend. Reisen für Spontane und Abenteurer. Das Besondere am Blind Booking ist, dass man im Vorhinein nicht weiß, wohin einen die Reise führen wird. Diese Ungewissheit kann einen etwas nervös machen, kann aber auch erst den gewissen Reiz ausmachen. Kevin und ich waren neugierig und haben Blind Booking letztes Jahr einfach mal ausprobiert.

Erste Überlegungen

Viele, du wahrscheinlich auch, kennen das Blind Booking von Eurowings. Es gibt verschiedene Reisethemen, wie z.B. Metropolen, Party oder Gay-friendly, hinter denen sich verschiedene Städte verbergen. Bei allen Themen kann man sich die möglichen Städte vorher anschauen und gegen 5 Euro pro Stadt Aufpreis ausschließen. Der Grundpreis beginnt bei 33 Euro. Sobald die Buchung abgeschlossen ist, erfährt man die Stadt und kann den weiteren Trip – Unterkunft und Aktivitäten – planen.

Wir haben uns gefragt: „Gibt es Blind Booking nicht auch als kompletten Trip und nicht nur den Flug?“. Ja, gibt es. Allerdings haben wir nur wenige Anbieter gefunden, die quasi Pauschalreisen anbieten. Vom Prinzip her sind sich die Anbieter natürlich ähnlich. Wir haben uns letztendlich für Blookery entschieden und möchten dir gerne von unseren Erfahrungen berichten.

Blind Booking a la Blookery

Zu Allererst muss man eine Reiseanfrage stellen. Dazu gibt es auf deren Webseite eine Art Formular, welches man ausfüllen muss. Auch dort gibt es Reisethemen (Sightseeing, Nightlife, Romantik) sowie Fragen zur gewünschten Reisezeit, Region, Unterkunft, Mitreisende und Budget.

Wichtig anzumerken ist, dass Blookery Blind Booking nur für Europa anbietet und nur Städte, die mit einem Direktflug in 1-3 Std. angeflogen werden. Europa ist hier in drei Regionen unterteilt: Norden, Mitte, Süden. Als wir unseren Urlaub gebucht haben, konnten wir lediglich die Region wählen. Zwischenzeitlich habe ich gesehen, dass nun auch die einzelnen Städte aufgeführt sind, welche man streichen kann. Kevin und ich haben letztes Jahr in dem Freitextfeld noch brav alle Länder und Städte eingetragen, die wir nicht möchten 🙂

Nachdem die Anfrage raus ist, erhielten wir eine Mail, das nach passenden Angeboten gesucht wird. Noch am gleichen Tag hatten wir ein Angebot im Maileingang. Natürlich erfährt man in dem Angebot nicht alle Informationen, dann wäre die Überraschung ja kaputt. Wir konnten die Reisedaten und den Flugzeitraum sehen (in unserem Fall Abflug, z.B. zwischen 6-9 Uhr morgens). So kannst du also immer noch nicht hundertprozentig sagen, wo es hin gehen wird. Zusätzlich gab es ein paar generelle Infos zum Hotel – Sterne, Frühstück – und natürlich den Preis pro Person. Unser Budget wurde hier um knapp 60 Euro überschritten. Das wurde aber bereits in der Mail angekündigt. Angebot haben wir als gut befunden und gebucht!

Ach und eine wichtige Sache noch! Du kannst wählen, wann du dein Reiseziel erfahren möchtest. Entweder direkt nach Buchung, eine Woche vorher oder einen Tag vorher. Wir dachten uns, wenn schon, denn schon, also einen Tag vorher.

Die Spannung steigt …

Ich muss ganz ehrlich sagen, Geduld ist nicht so unsere Stärke. Gebucht hatten wir die Reise Mitte August, los ging es erst Ende Oktober. Endlich war es soweit und der entscheidenen Tag war da. Pünktlich um 19 Uhr gab es einen Link mit einem Countdown, der dann besagte Stadt enthüllt. Der Countdown hat das auch wirklich nochmal sehr spannend und dramatisch gemacht 🙂 Nach den letzten Sekunden stand groß auf dem Bildschirm:

STOCKHOLM!

Cool, dachten wir. Im Norden waren wir noch nie, da gibt es sicher viel zu sehen. Daraufhin haben wir noch eine Mail mit den finalen Reiseunterlagen bekommen und Links zu wichtigen Themen wie Abreise vom Flughafen und Sehenswürdigkeiten in Stockholm. Die Organisation war wirklich gut. Was Kevin und ich grandios fanden war die Tatsache, dass bereits für uns im Flieger online eingecheckt wurde. Richtig cool!

Das einzig Doofe an der Sache war, dass unser Hinflug am nächsten Morgen in der Früh schon startete. Somit blieben uns nur wenige Stunden, um uns überhaupt ein bisschen zu informieren. Bei der Auswahl das Reiseziel einen Tag vorher zu erfahren, hätte ich mir eigentlich 24h vorher gewünscht. Dem war leider nicht so. Also habe ich mir noch einen Reiseführer heruntergeladen (Stockholm Pass), den ich im Flieger durchging, um ein bisschen die nächsten 5 Tage in Stockholm zu planen.

Fazit

Ich möchte in diesem Beitrag gar nicht groß über die Zeit in Stockholm sprechen. Das werde ich gerne nochmal separat machen und dir dann auch von dem oben erwähnten Stockholm Pass berichten, den Kevin und ich wirklich empfehlenswert finden.

Hier ging es mir darum dir zu zeigen, wie der Prozess bei Blookery läuft und wie unsere Erfahrung war. Wir waren wirklich begeistert! Die Reise hat wunderbar funktioniert. Das Hotel war sehr gut gelegen, sah gepflegt und sauber aus und hatte ein hervorragendes Frühstück! Auch beim Rückflug hatte man uns bereits eingecheckt und nur noch die Tickets zugeschickt. Das ging alles reibungslos und hat uns fünf wirklich sehr ereignisreiche Tage in Stockholm beschert. Wir können dir Blookery nur empfehlen. Blind Booking ist bestimmt nicht für jede Reise das Passende, aber sich ab und an mal überraschen zu lassen, ist denken wir auch nicht verkehrt.

Stöbere gerne durch meine weiteren Reiseberichte.

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