Zum Inhalt springen

Marie Kondo & die KonMari Methode: In 10 Schritten von Altlasten befreien

Update 2020: Artikel aktualisiert am 29.03.2020

Kennst du Marie Kondo? Etwa noch nicht? Bis vor gut 1,5 Jahren kannte ich sie selber noch nicht. Marie Kondo kommt ursprünglich aus Japan und ist eine Koryphäe auf dem Gebiet des Aufräumens. Sie hat eine völlig neue Strategie, die sogenannte KonMari-Methode, entwickelt, um ein immerzu perfekt aufgeräumtes Zuhause zu schaffen.

Vor gut einem Jahr bin ich mit meinem Freund – mittlerweile Mann – in unsere erste gemeinsame Wohnung gezogen. Zu der Zeit waren Möbelhäuser sozusagen unser zweites Zuhause. Das Einrichten ging bei uns wirklich fix. Unsere Vorstellungen waren glücklicherweise ähnlich – wir wollten gerne eine schlichte, hauptsächlich weiße Einrichtung mit ausgewählter Deko. Nachdem dann auch der letzte Karton ausgeräumt und einsortiert war, waren wir beide schon geschafft, aber glücklich.

Update 2020: Unsere Einrichtung hat sich auch weiterhin bewährt. Die Farbe weiß ist bei uns immer noch dominierend, gemeinsam mit schwarz, grau und etwas Holz. Mittlerweile haben wir unseren Einrichtungsstil gefunden, der uns gefällt und mit dem wir uns sehr wohl fühlen.

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

PGlmcmFtZSB0aXRsZT0iTWFyaWUgS29uZG8gJmFtcDsgZGllIEtvbk1hcmkgTWV0aG9kZTogSW4gMTAgU2Nocml0dGVuIHZvbiBBbHRsYXN0ZW4gYmVmcmVpZW4iIHdpZHRoPSI1MDAiIGhlaWdodD0iMjgxIiBzcmM9Imh0dHBzOi8vd3d3LnlvdXR1YmUtbm9jb29raWUuY29tL2VtYmVkL2dqTEhkZktzdDIwP2ZlYXR1cmU9b2VtYmVkIiBmcmFtZWJvcmRlcj0iMCIgYWxsb3c9ImFjY2VsZXJvbWV0ZXI7IGF1dG9wbGF5OyBlbmNyeXB0ZWQtbWVkaWE7IGd5cm9zY29wZTsgcGljdHVyZS1pbi1waWN0dXJlIiBhbGxvd2Z1bGxzY3JlZW4+PC9pZnJhbWU+

Die erste Unzufriedenheit kam auf

Schnell merkte ich jedoch, dass ich doch nicht so rundum zufrieden in unserem Zuhause war. In Schubladen herrschte das totale Chaos; wenn man in der Küche eine bestimmte Dose gesucht hat, musste man gefühlt das ganze Fach leer räumen; der Kleiderschrank platzte aus allen Nähten! Dazu muss ich sagen, dass der Kleiderschrank in meinem alten Zimmer komplett mir gehörte. Aufgrund des Platzes in der neuen Wohnung konnten wir uns aber keinen zweiten anschaffen; sprich ich musste den halben Kleiderschrank abgeben. Du kannst dir vorstellen, wie voll meine Seite aussah. Sämtliche Pullover, T-Shirts und Tops übereinander und wenn man mal ehrlich zu sich ist, trägt man ja doch nur die oberen Teile. Aber das Problem waren nicht nur Klamotten. Auch Ordner, Dokumente, Stifte, Blöcke … du wirst das selber kennen. Oder Deko bzw. „Krims Krams“, wie man so schön sagt. Dinge, die man eigentlich nicht braucht, aber irgendwie niedlich sind.

Unser Zuhause war einfach zu voll und ich hatte keinen richtigen Überblick, was ich wo und wie oft hatte. Ich habe dann schnell festgestellt, dass mich diese Erkenntnis unzufrieden und sehr gereizt hat werden lassen. Ich hatte viel häufiger schlechte Laune und habe mich deutlich schneller über Sachen geärgert und aufgeregt. Von Ausgeglichenheit und Zufriedenheit keine Spur. Was also tun? Voller Tatendrang nach Lösungen gucken lautete die Devise.

Update 2020: Mittlerweile sind unsere Räume und Schränke deutlich leerer. Die Gegenstände haben viel mehr Platz zum „Atmen“. Was allerdings geblieben ist, ist mein unbehagliches Gefühl, wenn sich Unordnung auftut. Ich merke einfach, dass Chaos meine Augen sehr anstrengt und ablenkt. Als Folge daraus verschlechtert sich meine Laune immer noch drastisch. Eine sehr reduzierte, schlichte Einrichtung tut mir und meiner Seele persönlich einfach sehr gut.

Grundprinzipien des „Magic Cleaning“

Dabei bin ich das erste Mal über Marie Kondos Buch „Magic Cleaning*“ gestolpert. KonMari ist eine völlig neue Methode das Aufräumen „neu“ zu erlernen und dein Zuhause komplett umzukrempeln. Wichtig ist, dass du dich auf diesen neuen Ansatz einlässt, denn andere Methoden wie „1 Teil kaufen, 1 Teil wegschmeißen“ oder „Jeden Tag ein bisschen aufräumen“ sind hier fehl am Platz.

Ich habe mir gleich das Buch geholt und es innerhalb eines Tages komplett verschlungen. Die Vorstellung nur einmal im Leben Zuhause aufräumen zu müssen und dann dauerhaft in einem ordentlichen Zuhause zu wohnen empfand ich als skurril, aber durchaus erstrebenswert. Ich gab der ganzen Sache also eine Chance.

Marie Kondo hat zwei Grundprinzipien: 1. Ausmisten und 2. Aufbewahrungsort bestimmen.
Denn – das sollte klar sein – Gerümpel kann man nicht aufräumen! Ganz wichtig zu merken: Das Wegwerfen kommt immer zuerst!

Update 2020: Immer noch einer meiner Lieblingsleitsätze! Gerümpel ist das absolute Ko-Kriterium, um überhaupt Ordnung zu schaffen. Ordnung benötigt ein gewisses Maß an Platz, damit Möbel und Gegenstände auch wirken können. Schau, dass du für den vorhandenen Platz nicht zu viele Dinge besitzt.

Was ist das Ziel des Aufräumens?

Bevor man zur Tat schreitet, soll man sich vorher Gedanken über seine Beweggründe zum Aufräumen machen und vor allem wie man sich das Leben nach dem Aufräumen vorstellt. Das Aufräumen ist nur Mittel zum Zweck. Im Endeffekt geht es darum, wie man nach dem Aufräumen leben möchte.

Ich hatte bereits erwähnt, dass der Anlass bei mir meine seelische Belastung war. Ich habe gemerkt, dass die Unordnung und der Überfluss total auf meine Laune geschlagen sind und es an der Zeit war, aktiv etwas zu verändern.

Aber mit welchem Ziel? Ich träumte davon, nach der Arbeit nach Hause zu kommen und Zeit für mich zu haben. Oft kam ich vom Büro heim und habe gedacht: „Wie sieht es denn hier aus?“. Ich wollte ohne schlechtes Gewissen ein Entspannungsbad nehmen können und mehr Zeit zum Kochen haben. Abends möchte ich entspannt im Bett liegen, eine Kerze anzünden und in einem schönen Buch versinken. Ich wollte mehr wertvolle Zeit haben und meine Gedanken frei von Unordnung und Aufräumen haben.

Marie Kondo & der Sinn hinter dem Aufräumen

Update 2020: Bei mir hat dieses Vorhaben gut geklappt. Ich kann inzwischen meine Freizeit deutlich flexibler aufteilen ohne ständig aufräumen zu müssen. Nach der Arbeit finde ich häufig Zeit noch Sport zu machen und abends in Ruhe zu kochen. Genügend Zeit für gemeinsame Film- und Serienabende steht uns auch zur Verfügung. Die Hausarbeiten an sich fallen natürlich noch an, aber das reine Aufräumen ist deutlich weniger geworden.

„Macht mich dieses Kleidungsstück glücklich?“

Positiv bestärkt machte ich mich am nächsten Tag an meinen Kleiderschrank, der wie bereits erwähnt, mehr als voll war. Laut Marie Kondo ist es wichtig, alle Sachen einer Kategorie – in diesem Fall Kleidung, Schuhe und Taschen, auf einem großen Stapel zu sammeln. Gesagt, getan. Unser Wohnzimmer wurde zu einem Schlachtfeld! Und weißt du was in diesem Moment passiert ist? Es hat ‚Klick‘ gemacht! Ich stand mehrere Minuten inmitten der Klamottenberge und konnte nicht glauben, was ich sah. Dazu muss ich sagen, dass unser Wohnzimmer nicht gerade klein ist. Aber offensichtlich hatte ich auch eine ganze Menge Klamotten.

Der nächste Grundsatz von Marie Kondo lautete: Jedes Teil einzeln in die Hand nehmen und sich fragen „Macht es mich glücklich, wenn ich diesen Gegenstand in den Händen halte?“. Vom Prinzip her fand ich den Ansatz logisch, denn so müsste ich am Ende des Tages nur noch Kleider haben, die mich glücklich machten. Und ich sage dir – es funktioniert. Man muss nur sehr ehrlich zu sich sein und auf sein erstes Gefühl vertrauen.

Update 2020: Das ist mittlerweile wirklich immer noch so, dass ich zu jedem Teil, was ich besitze, eine bestimmte Assoziation habe. Einfach auf sein eigenes Bauchgefühl hören, wenn man überlegt ein Teil wegzugeben. Diese Entscheidung wird niemals falsch sein!

Der rosa Pullover

Ich hatte zum Beispiel einen rosa Pullover. Ich weiß noch genau, wo und wann ich ihn gekauft habe. Er war nämlich online ausverkauft und als ich dann eine Benachrichtigung bekommen habe, dass es ihn wieder gibt, habe ich sofort zugeschnappt. Ich liebte die Farbe, den Schnitt und den schönen Bluseneinsatz am Rücken. Also saß ich im Wohnzimmer auf dem Boden und hielt diesen Pullover in den Händen. Und das war ein weiterer Schlüsselmoment für mich. Denn ich fühlte kein Glück! Klar, ich mochte den Pullover schon, aber emotional gepackt hat er mich nicht. Das Doofe war nämlich, dass das Material super schnell knitterte. Das hat mich jedes Mal gestört, wenn ich ihn trug. Und wenn man solch „negativen Gedanken“ damit verbindet, heißt es nach Marie Kondo „Weg damit!“. Somit wanderte der Pullover in den ersten Müllsack.

Du kannst dir vorstellen, dass ich einige Stunden beschäftigt war. Das Unglaubliche aber war, dass ich am Schluss 13! Müllsäcke voll hatte mit Kleidung, die mich nicht glücklich macht. Ich habe die Müllsäcke glaube ich mindestens 20-mal gezählt, weil ich es kaum glauben konnte. Keine Sorge – ich habe immer noch genügend Klamotten! Und vermisst habe ich bis jetzt keins von den Teilen.

Das Gefühl, die ganzen Müllsäcke anschließend wegzuschmeißen, war so befreiend. Ich hatte wirklich das Empfinden, dass ich auf dem Rückweg viel leichter war und fühlte mich schon etwas zufriedener, dass ich diesen Schritt so gut gemeistert habe.

Update 2020: Damals war ich schon super stolz, so viel ausgemistet zu haben. In der Zwischenzeit habe ich noch das ein oder andere Mal aussortiert und meinen Besitz weiter reduziert. Mir ist allerdings wichtig zu sagen, dass das mein Entschluss ist und mir ein kleinerer Besitz besser tut. Du musst nicht dein Leben lang weiter überlegen, was du noch weggeben kannst. Sofern du dein Maß an Besitz gefunden hast, ist es letztlich egal, wie viele Teile das nun sind.

Kategorisch ausmisten nach Marie Kondo

Nach der KonMari-Methode geht es in folgender Reihenfolge weiter:

Kleidung > Bücher > Schriftstücke > Kleinkram > Erinnerungsstücke

Die Kategorien nach Marie Kondo

Die Reihenfolge ist wichtig, da man mit Sachen anfängt, die normalerweise keinen besonders starken emotionalen Bezug haben. Erinnerungsstücke, wie beispielsweise Fotos, sind deutlich schwieriger als Kleidung oder Bücher.

Ich bin meine ganzen Sachen konsequent durchgegangen. Zu der Zeit hatte ich Urlaub, sodass ich mich meinem „Aufräumfest“ intensiv widmen konnte und in gut einer Woche mit meinen Sachen fertig war. Auch gerade bei Kleinkram – sei es Badutensilien, Haushaltsartikel oder Deko – kann ich dir nur empfehlen, immer alles aus einer Kategorie zusammen zu suchen. Nur so merkt man erstmal, wie viel Kram – vielleicht auch doppelt und dreifach – man eigentlich hat.

Natürlich gibt es gerade in der Küche bzw. im Haushalt Sachen, die einen nicht im direkten Sinn „glücklich“ machen. Da geht es dann darum, nach dem Zweck zu fragen, beispielsweise Werkzeug.

Update 2020: Damals fiel es mir noch etwas schwer, nützliche und sinnvolle Dinge im Haushalt als Glücklichmacher anzuerkennen. Heute kann ich sagen, dass sich meine Sicht geändert hat. Mit dem Werkzeug verbinde ich zum Beispiel die Tage, an denen wir die Küche oder den Kleiderschrank aufgebaut haben. Bei den Töpfen und Pfannen denke ich an all die tollen Gerichte und schönen Abende, die ich gemeinsam mit Kevin verbracht habe. Selbst so Dinge, wie unseren neuen Akku-Staubsauger, liebe ich mittlerweile, weil er mir hilft, die Wohnung schön sauber zu halten. Wir haben uns auch angewöhnt, verschiedenen Dingen im Haushalt persönliche Namen zu geben. Dann fühlt man sich mit den Sachen auch direkt verbundener. Vielleicht so als kleiner Tipp.

Irgendwann kommt …

Eine weiterer „Aha-Effekt“ war für mich auch das Kapitel „Irgendwann kommt nie“. Man behält so viele Dinge, nur weil man glaubt, das irgendwann zu brauchen. Ich war vor 3 Jahren in Neuseeland und hatte immer vor aus diversen Eintrittstickets, Fotos etc. mal ein schönes Buch zu basteln. Im Rahmen des Aufräumen hatte ich natürlich auch diese Sachen wieder in den Fingern. Zu dem Zeitpunkt war meine Reise bereits 2 Jahre her und so musste ich mir eingestehen, dass ich das Buch wohl nicht mehr machen werde. Ich habe ein paar Sachen eingescannt und den Rest entsorgt. Und soll ich dir was sagen? Mir ging es gut dabei! Ich konnte dieses Projekt abschließen und mich neuen Dingen widmen.

Nachdem alle Kategorien vollständig entrümpelt waren, ging es an Schritt 2: Einen Aufbewahrungsort bestimmen. Es ist wichtig, dass jeder Gegenstand an einem festen Platz in deiner Wohnung lebt. Und noch wichtiger ist es, dass alle Dinge nach Benutzung wieder an genau diesen Platz zurückgestellt werden.

Update 2020: Dieser Absatz ist damals etwas kurz geraten, dabei ist er entscheidend und für die zukünftige Ordnung sogar fast noch wichtiger, als das eigentliche Ausmisten. Im Alltag ist es super wichtig, dass du diszipliniert, alle Gegenstände nach Benutzung dorthin zurückstellst, wo ihr festgelegter Platz ist. Nur mal kurz was ablegen oder etwas erst morgen einräumen führt langfristig zu Unordnung. Versuche hier fokussiert, konzentriert und diszipliniert am Ball zu bleiben. Ich kann dir aus eigener Erfahrung sagen, dass es irgendwann normal und nicht mehr lästig sein wird, die Dinge immer direkt zurückzustellen.

Eine besondere Faltmethode

Bei der Kleidung gibt es noch die Besonderheit, dass Marie Kondo eine spezielle Faltmethode praktiziert. Klamotten sollen entweder hängend auf einem Bügel aufbewahrt werden oder stehend gefaltet werden. Normalerweise stapelt man seine T-Shirts, Pullover, Hosen etc. Das ist allerdings super unübersichtlich und unpraktisch, wenn man genau das T-Shirt haben will, was ganz unten liegt.

Ich habe meinen Kleiderschrank mittlerweile komplett nach Marie Kondo einsortiert und gefaltet und habe jetzt einen viel besseren Überblick. Alles ist so gefaltet, dass man wie bei Büchern nur den Buchrücken sieht.

Update 2020: Hierzu wird es auch nochmal einen gesonderten Blogeintrag und auch ein Video geben. Die Faltmethode habe ich über die Jahre so beibehalten und bin damit immer noch super zufrieden. Es ist wirklich viel praktischer und aufwendiger zu falten ist es auch nicht.

Resümee

Wir halten also fest – alle Kategorien wurden ausgemistet, jeder Gegenstand hat einen festen Platz zugewiesen bekommen, wohin er immer wieder zurückgestellt wird und die Kleidung ist neu gefaltet.

Die logische Konsequenz: Du hast jetzt ein immer aufgeräumtes Zuhause! Denn wenn du nie etwas rumliegen lässt, kann auch keine Unordnung entstehen. Klingt logisch, oder?

Mein „Aufräumfest“ ist mittlerweile über ein Jahr her und ich kann dir sagen, unsere Wohnung ist immer noch aufgeräumt! Es gibt keine Hotspots, wo sich immer Chaos bildet. Es bleibt nichts liegen, weil wir beide wissen, wo all unsere Gegenstände wohnen. Umso länger man dieses alltägliche Zurückstellen der Dinge macht, desto routinierter wird man. Irgendwann geht einem das in Fleisch und Blut über und mittlerweile sehen das mein Freund und ich gar nicht mehr als Aufräumen an.

Jeden Tag können wir aufs Neue unsere schöne aufgeräumte Wohnung genießen und fühlen uns deutlich zufriedener in unseren vier Wänden. Es ist unser Zuhause!

Ich kann dir das Buch von Marie Kondo nur empfehlen. Mein Leben hat es auf enorme Weise verändert und sehr zu meinem Wohlbefinden beigetragen.

Update 2020: Damals war ich natürlich super motiviert durch Marie Kondo und so sah es wirklich immer komplett aufgeräumt aus. Mittlerweile weiß ich auch, dass es im Alltag nicht immer möglich ist, alles direkt wegzuräumen. Auch wir haben kleinere Plätze, wie den Esstisch, die Ablage im Arbeitszimmer oder die Küchenarbeitsplatte, wo mal etwas rumliegt. Aber es ist alles im Rahmen und spätestens bei unserem abendlichen Rundgang durch die Wohnung wird diese Unordnung beseitigt.

Die 10 Grundsätze von KonMari für ein perfektes Zuhause

Wenn du nun denkst: „Das will ich auch!“, habe ich für dich einmal die wichtigsten Grundsätze des KonMari-Ansatzes als Leitfaden zusammengestellt:

  1. Einmalig aufräumen und zwar in einem Rutsch, in kurzer Zeit und perfekt (maximal ein halbes Jahr)
  2. Warum willst du Aufräumen? Was ist dein Anlass? Mache dir intensiv Gedanken über deine Beweggründe. Wenn du magst, halte sie schriftlich fest, um dich immer daran zu erinnern.
  3. Male dir dein zukünftiges Leben aus! Wie stellst du dir dein Leben vor? Wofür möchtest du Zeit haben? Wie möchtest du dich fühlen? Je detaillierter und realistischer du dir das vorgestellt, umso mehr wird es dich motivieren.
  4. Feier das Aufräumfest und beginne einen Neuanfang
  5. Immer nach Kategorien aussortieren und nicht nach Räumen
  6. Alle Sachen einer Kategorie auf einem großen Haufen sammeln
    Kleidung, Schuhe & Taschen > Bücher > Schriftstücke > Kleinkram > Erinnerungsstücke
  7. Nimm jeden Gegenstand einzeln in die Hand und frag dich „Macht es mich glücklich, wenn ich diesen Gegensand in die Hand nehme?“
  8. Falte deine Kleidung „stehend“
  9. Bestimme für jeden Gegenstand einen festen Aufbewahrungsort
  10. Räume die Gegenstände nach Benutzung wieder zurück

Update 2020: Diesen Leitfaden unterschreibe ich immer noch genauso, wie ich ihn damals verfasst habe. Wenn du dich an diese Schritte hältst, wirst du erfolgreich ausmisten und aufräumen können und dich tagtäglich an einer ordentlichen Wohnung erfreuen können.

Hast du die KonMari-Methode nach Marie Kondo ausprobiert? Oder möchtest gerne starten? Hol dir hier das Buch*! Erzähl mir gerne von deinen Erfahrungen in den Kommentaren. Ich freue mich darauf von dir zu lesen!

Verfolge gerne auch meinen Erfahrungsbericht zu FlyLady, ein weiteres Konzept zu einem schönen Zuhause. Hier geht es zu Teil 1.

Benötigst du zusätzliche Hilfe? Schreib mir gerne.

Hinter den mit (*) gekennzeichneten Links stecken sogenannte Affiliate-Links. Wenn du ein Produkt über diesen Link kaufst, erhalte ich eine kleine Provision. Ganz wichtig: Für dich bleibt beim Preis alles beim Alten!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.